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15 Jahre Transit


Diese Videoinstallation ist eine multimediale Präsentation der zeitgenössischen ungarischen Architektur, eine Auslese der letzten eineinhalb Jahrzenhte.

Die multimediale Darbietung ermöglicht es sowohl die Bauten als auch ihre ArchitektInnen zu präsentieren. Es bedeutet aber nicht, dass die ArchitektInnen über ihre Werke berichten. Sie erzählen eher über Empfindungen, wie sie sich selbst in der Welt sehen, wie sie sich in ihrem Mikrokosmos, im Büro, wo sie arbeiten, in der Stadt, wo sie leben, in ihrer Heimat fühlen.

Zur Zeit, da wir "den 15 jährigen Transitzustand zur EU-Erweiterung" hinter uns haben, könnten wir die Frage auch so erweitern: Wie fühlt man sich als EU-Bürger?

All diese Bauten zeigen uns wahrhaftig, dass die erfolgreiche Erfüllung der Funktion zwar möglich und wichtig sein mag, aber um Architektur zu schaffen reicht es nicht aus! Sie untermauern die These: es gibt nichts Neues, ohne die Akzeptanz des Alten! Das wird leider nur von manchen ArchitektInnen akzeptiert.

Unsere Umwelt ist endlos vielfältig und vielfarbig. Jeder Neubau trägt zu dieser Vielfalt etwas bei, den wir oft als Chaos erleben. Es ist nicht egal, wie ein neuer Ort entsteht. Nur wenn wir mit dieser Vielfalt gut umgehen können, werden wir uns auch seine Vorteile zu Nutzen machen können.

Die Bauten fügen sich in unseren Köpfen zu einem Gesamtbild zusammen. Die digitale Aufarbeitungsmethode, wie hier in Form einer Videoinstallation, ist ein wichtiges, neues, zeitgemäßes Mittel dafür. Die Ausstellung ist leicht zu transportieren und zu installieren. Diese "Architekturroadshow" zeigt "den architektonischen Raum" bei minimalem Aufwand mit maximaler Wirkung. Die Zuschauerin und der Zuschauer können sich während der 71minütigen Vorstellung mit 13 Bauten und 27 Architekt/Innen bekannt machen.


Architektinnen Der Architektenkammer Baden-Württemberg

Ausstellung UNBEKANNTE NACHBARN - UNGARN


Vernissage
Donnerstag, den 17. Juni 2004 um 19.30 Uhr
im Architekturforum
Guntramstrasse 15, D-79106 Freiburg.

Begrüssung:
- Gyula Kurucz, Botschaftsrat, Direktor des ungarischen Kulturinstituts in Stuttgart, Schirmherr der Veranstaltung,
- Achim Könnecke, Amtsleiter des Kulturamtes der Stadt Freiburg,
- Wolfgang Bäumle, Dipl.-Ing. Stadtplaner und Vorsitzender des Architekturforums e.V

Vortrag:
Mihály Vargha, Architekturkritiker, Chefredakteur der Online-Zeitschrift www.epiteszforum.hu /Bp.

Multimediale Vorführung:
Uraufführung der Medienkünstlerinnen Erika Katalina Pásztor und Enikõ Orosz

Moderatorin:
Gudula Nieke-Mast, Dipl.-Ing. (FH) freie Architektin, Vorsitzende des Arbeitskreises Architektinnen der AKBW

Initatoren:
Ágnes Koncz, Dipl.-Ing./TU/BP - Freiburg
Mihály Vargha - Architekturkritiker, Budapest

Ausstellungszeiten:
vom 18.06. - 03.07.2004
Di.-Fr. 10.00 - 17. Uhr

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Mit freundlicher Unterstützung von :
- Amt für Wohnungs- und Bauwesen, Budapest
- Ungarische Architektenkammer, Budapest
- Stiftung "Haus der Architektur"
- Stiftung "Korzo 2000"
- Architektenkammer, Kammerbezirk-Budapest
- Universität für Kunstgewerbe, Budapest
- Stiftung für die Bauentwicklung.


Selbstverwaltung der Haupstadt Budapest

Sponsoren:









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